MEIN THEMA SORBIT­INTO­LERANZ

 

Dieser Blog handelt zu einem Großteil von dem Thema Sorbitintoleranz. Was Sorbit genau ist erfahrt ihr hier.

Wie ich zu diesem Thema gekommen bin, möchte ich euch in diesem Beitrag erzählen.

Nur so viel vorab: Meine Ernährungsumstellung hat mein Leben komplett verändert und ich wünsche mir, dass ich jenen unter euch,  die ebenfalls von einer Sorbitintoleranz betroffen sind, helfen kann, damit sich auch euer Leben dadurch positiv  verändern wird.

Wenn euch zunächst die reinen Fakten über Sorbitintoleranz  interessieren, klickt hier.   

 

Disclaimer

Einen kurzen Disclaimer möchte ich an dieser Stelle vorausschicken.

Ich bin keine Medizinerin oder Ernährungsexpertin und habe diese Themengebiete auch nicht  studiert.

Der Content dieser Website beruht auf  eignen Recherchen und der mir zu diesem Zeitpunkt bestmöglichen Validierung dieser, indem ich mehrere Quellen nutze, sie kritisch hinterfrage und eigene Erfahrungen einfließen lasse.

Ich möchte Möglichkeiten aufzeigen und inspirieren, empfehle im Zweifelsfall aber immer einen  Fachmann/ eine Fachfrau zu konsultieren.

 

Gesunde Ernährung ist individuell verschieden

Viele Menschen die sich gesund ernähren möchten, denken als erstes häufig an weniger Süßigkeiten und Zucker, weniger Softdrinks, Alkohol, Weißmehl, Fertigprodukte und Fleisch aus der Massenproduktion und stattdessen an mehr Gemüse und Obst, Müsli mit Nüssen anstelle von Croissants und Marmeladenbrot, gesunden Fisch und mageres Fleisch oder Naturjoghurt anstatt Fruchtjoghurt mit Aromen.

Dieser erste Gedanke ist nachvollziehbar und zunächst einmal nicht verkehrt, wenn es darum geht sich selbst bewusst zu machen, was so alles auf dem persönlichen täglichen oder wöchentlichen Speiseplan steht.

Jedoch kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, dass gesundes Essen leider nicht für jeden Menschen und Körper das gleiche bedeutet.

Vermeintlich gesunde und naturbelassene Lebensmittel können für Menschen mit bestimmten Unverträglichkeiten schädlicher sein und mehr Probleme herbeiführen als es eine gute Tafel Schokolade oder ein Löffelchen voll Zucker tun.

So sehr ich zum Beispiel einige Ansichten der veganen Ernährung teile, musste ich feststellen, dass diese Variante für mich nicht funktioniert, da eine rein vegane Lebensweise bei mir für Dauerbauchschmerzen und großes Unwohlsein sorgten, sowohl physisch als auch psychisch.

Warum das so ist, erfahrt ihr teilweise in diesem Beitrag sowie in späteren Blog-Artikeln.

 

Wie ich zu dem Thema Sorbit­intoleranz gekommen bin

Im November 2015 wurde bei mir endlich die Ursache für meine jahrelangen Bauschmerzen, meinen ständigen Blähbauch und alle damit einhergehenden Nebenerscheinungen festgestellt: eine Sorbitintoleranz.

Diese Erkenntnis hat mich zahlreiche Arztbesuche gekostet sowie ziellose Diskussionen über mein vermeintliches Stresslevel oder einen scheinbaren Virus, der „gerade rumgeht“.

Nach der dann eindeutigen Diagnose konnten mir die Ärzte dennoch keine zufriedenstellende Auskunft geben, wie genau ich meine Ernährung anpassen musste und was ich denn nun alles vermeiden sollte. Man drückte mir einen Zettel in die Hand mit einer Auflistung einiger Obst- und Gemüsesorten und zwei zusätzlichen Spalten, die deren Fruktose- und Sorbitanteil angaben, wobei Letztere in den meisten Fällen mit N/A (nicht verfügbar) gekennzeichnet war und wünschte mir „viel Glück“.

Nun stand ich da mit einem großen Fragezeichen über dem Kopf, wusste ich doch bis zum Tag des Sorbit-Tests noch nicht einmal was Sorbit (bitte was?!) eigentlich ist.

Etwas betrübt machte ich mich an die Recherche nach weiteren Quellen, Ursachen dieser Unverträglichkeit, Erfahrungsberichten und Ernährungstipps. Leider stellte ich dabei fest, dass es recht wenig Content zu diesem speziellen Thema gab und sich die Tipps teilweise sogar stark widersprachen.

 

Ausblick und Anregungen

Bis heute wünsche ich mir, dass es eine klare Aussage gäbe zu den „Dos und Don’ts“ auf dem Speiseplan. Leider muss ich mich für den Moment noch mit dieser sehr allgemeinen Aussage zufrieden geben: „Seine individuelle Toleranzgrenze muss jeder für sich selbst herausfinden.“

Wie unfassbar toll wäre es doch, wenn es eine Lebensmittelliste gäbe, die bzgl. des Sorbitgehalts verlässlich ist. Noch besser, wenn es einen sicheren Test gäbe, der mir meine individuelle Toleranzgrenze misst (z.B. 25 mg/ Tag) und nach dem ich beispielhaft und bildlich sagen könnte: „Das heißt, ich kann zwei Tomaten und eine halbe Gurke oder einen Pfirsich und drei Weintrauben ohne schmerzliche Folgen am Tag essen.“

Es bleibt wohl vorerst Wunschdenken. Dennoch möchte ich euch auf meinem Blog all mein Wissen über Sorbitintoleranz übersichtlich und einfach verständlich weitergeben: Eine Lebensmittelübersicht, Rezeptideen und –alternativen, Tipps für das Essen unterwegs u.v.m.

Ich möchte euch Mut machen, eure Ernährung an eure Bedürfnisse anzupassen ohne die Angst, dass ihr durch einen bewussten Verzicht unverhältnismäßig an Lebensqualität einbüßen müsst. Ja, ihr gebt etwas auf, an das ihr bisher gewöhnt wart, aber ihr gewinnt auch so viel im Tausch. Und das möchte ich für mich nicht missen.

 

Wenn ihr mehr über meine ersten Schritte nach der Diagnose erfahren möchtet, dann klickt hier